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Politik gegen arbeitende Menschen

  • Schwarz-Blau lehnt Weiterfinanzierung der Aktion 20.000 ab
  • Schwarz-Blau kippt das Rauchverbot in der Gastronomie
  • Schwarz-Blau kürzt bei Lehrlingen
  • Schwarz-Blau führt längere Arbeitszeiten für Lehrlinge ein


Schwarz-Blau führt längere Arbeitszeiten für Lehrlinge ein

Eine Lehre ist vor allem eine Ausbildung. Sodass Lehrlinge nicht als billige Arbeitskraft missbraucht werden, gibt es ein Schutzgesetz. So dürfen Lehrlinge eigentlich keine Überstunden leisten. Aktuelle Statistiken zeigen jedoch: Jeder dritte Lehrling macht Überstunden. Somit arbeiten Lehrlinge bereits jetzt zu viel!

Mit dem neuen Arbeitszeitgesetz werden Lehrlinge noch mehr arbeiten müssen, denn das Schutzgesetz gilt nur bis 18 Jahren. Somit sind 40.000 Lehrlinge von längeren Arbeitszeiten betroffen. Wieso es bei einer Lehrausbildung einen 12- Stunden Tag braucht ist jedoch unerklärlich. Denn was soll in der neunten, zehnten oder irgendeiner Überstunde gelernt werden, was nicht auch in der normalen Ausbildungszeit beigebracht werden kann?  Aus pädagogischem Standpunkt betrachtet, wird nach der achten Stunde kein Lernertrag mehr erzielt.

Mehr dazu:
A&W-Blog: Auch tausende Lehrlinge vom 12-Stunden-Tag betroffen


Schwarz-Blau kürzt bei Lehrlingen

Die Ausbildungsbeihilfe, also die Lehrlingsentschädigung, für Lehrlinge über 18 in überbetrieblicher Ausbildung wurde mehr als halbiert. Von 753 € wurde auf 325 € herunter gekürzt. Wie man sich mit diesem Betrag Miete und Essen finanzieren soll, sei dahin gestellt.

Überbetriebliche Ausbildungsplätze sind für Jugendliche gedacht, die keine Lehrstelle in einem Betrieb finden. Denn die Lehrstellen gehen drastisch zurück: Gab es 2006 noch 37.783 Betriebe, die Lehrlinge ausgebildet haben, so sind es 2016 nur mehr 28.204, das sind ein Viertel weniger Ausbildungsbetriebe. Anstatt dass sich die Regierung überlegt, wie man wieder mehr Lehrstellen zur Verfügung stellen kann, kürtzt sie bei jenen, die keine finden.

Mehr dazu:
ORF.at: Förderungen für überbetriebliche Lehre werden gekürzt


Schwarz-Blau kippt das Rauchverbot in der Gastronomie
22. März 2018

Schwarz-Blau beschließt ein Gesetz, das das ab 01. Mai 2018 geplante Rauchverbot in das Gastronomie aufhebt, obwohl 14.000 ÖsterreicherInnen im Jahr an den Folgen des blauen Dunstes sterben. Besonders heuchlerisch: 28 ÖVP-Abgeordnete haben in der letzten Periode für dieses Rauchverbot gestimmt, jetzt dagegen.

Mehr dazu:
OÖ Nachrichten: Das Rauchverbot in der Gastronomie ist gefallen
Standard: Experte: Gastro-Rauchverbot hätte enormen Nutzen
Kontrast: Schwarz-Blau kippt Nichtraucher-Schutz: Europaweit weniger Raucher, nur nicht in Österreich
Don't Smoke-Volksbegehren


Schwarz-Blau lehnt Weiterfinanzierung der Aktion 20.000 ab
13. Dezember 2017

Die SPÖ bringt einen Antrag für die Weiterführung und Ausdehnung der Aktion 20.000 ein, die 20.000 älteren Langzeitsarbeitslosen einen Job und damit 20.000 mal Würde, Anerkennung und Sicherheit gebracht hätte. Schwarz-Blau lehnt das ab.

Mehr dazu:
Kontrast: Aus für „Aktion 20.000“: Schwarz-Blau spart bei Langzeitarbeitslosen

Aktiv werden

gegen die Schwarz-Blaue Regierung

Wir wollen nicht stillschweigend zusehen, wie Strache, Kurz & Co, Sozialabbau und rassistische Hetze betreiben. Damit wir wirklich gehört werden, müssen wir uns Gehör verschaffen: Deshalb werde aktiv und bring dich ein im Netzwerk gegen schwarz-blau! Ganz egal woher du kommst und wie alt du bist, es gibt viele Möglichkeiten, Widerstand gegen die schwarz-blaue Regierung zu leisten!

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