Mario Kunasek - Bundesminister für Landesverteidigung (FPÖ)

Kunasek ist 1996 als Zeitsoldat ins österreichische Bundesheer eingetreten. Dort war er Personalvertreter für die FPÖ-Gewerkschaftsfraktion „AUF". Später stieg er bis zum steirischen FPÖ-Landesparteiobmann auf. Seit 2017 besetzt er nebenher den Posten des Verteidigungsministers.

Darin, dass nun sowohl Polizei als auch Bundesheer in der Hand von FPÖ-Ministern sind, will er keine problematische Machtkonzentration erkennen. Wichtige Programmpunkte sind für ihn die Aufrechterhaltung österreichischer Auslandseinsätze und die Beibehaltung der Eurofighter.
Im Rahmen seiner Möglichkeiten hilft Kunasek seinen FPÖ-Kollegen gerne mit populistischen Ablenkungsmanövern aus. Als sich die Partei etwa bei ihrer Position zu CETA um 180 Grad drehte und eines ihrer größten Wahlversprechen verriet, produzierte der Verteidigungsminister damit Schlagzeilen, dass er eine Binnen-I-Regelung beim Bundesheer abschaffen wollte. Eine solche Regelung hatte es allerdings nie gegeben.

Kunasek bemüht sich, ein seriöseres Image zu haben als viele seiner Kameraden, die regelmäßig rechtsextreme Skandale produzieren. Tatsächlich ist aber auch er im Milieu etabliert. So schrieb er etwa immer wieder für das neonazi-nahe Burschenschaftermagazin „Aula“.

Aktiv werden

gegen die Schwarz-Blaue Regierung

Wir wollen nicht stillschweigend zusehen, wie Strache, Kurz & Co, Sozialabbau und rassistische Hetze betreiben. Damit wir wirklich gehört werden, müssen wir uns Gehör verschaffen: Deshalb werde aktiv und bring dich ein im Netzwerk gegen schwarz-blau! Ganz egal woher du kommst und wie alt du bist, es gibt viele Möglichkeiten, Widerstand gegen die schwarz-blaue Regierung zu leisten!

loading...
Leider ist ein Fehler aufgetreten.
Danke für deine Teilnahme.