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Anneliese Kitzmüller

Anneliese Kitzmüller - Dritte Nationalratspräsidentin (FPÖ)

Anneliese Kitzmüller hat ihre Wurzeln im Milieu rechter Mädelschaften. Sie ist aktiv in der „Pennalen Mädchenschaft Sigrid zu Wien“ und der „Iduna zu Linz“. Letztere feiert etwa das germanische „Julfest“, mit dem die Nationalsozialisten das christliche Weihnachten zu ersetzen wollten. Außerdem findet sich auf ihrer Website die blaue Kornblume, ein Symbol der antisemitischen Schönerer-Bewegung.

Kitzmüller schreibt außderdem für die Rechtsextreme „Aula“ und ist Vorstandsmitglied des Verbandes der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften.

Während des Studiums wurde sie aktiv beim Ring Freiheitlicher Studenten. In der FPÖ ist sie schon lange in hohen Funktionen:
In Oberösterreich wurde sie 1994 Mitglied der Landesparteileitung und 2006 stellvertretende Landesparteiobfrau. Sie ist auch 2002-2004 und seit 2006 Mitglied der Bundesparteileitung.
Kitzmüller besetzt in der FPÖ das Thema „Familie“. Sie wurde 1999 Landesobfrau des Freiheitlichen Familienverbandes Oberösterreich und stellvertretende Obfrau des Verbandes auf Bundesebene. 2008 zog sie schließlich in den Nationalrat ein und wurde die Familiensprecherin der FPÖ. Als solche fiel sie mit rechtskonservativen und homophoben Positionen auf, und spätestens jetzt wurde klar: Für Kitzmüller ist die Rolle der Frau ganz klar die der Mutter und Hausfrau.

Als der Verfassungsgerichtshof das Adoptionsverbot für homosexuelle Paare im Jahr 2015 aufhob sprach Kitzmüller von einem "schwarzen Tag für Kinder" und warnte vor Gefahren für ihre Psyche.
Zu Frauenquoten schreibt Kitzmüller: "Mit seiner Zustimmung zu den sinnlosen Quoten hat Mitterlehner bereits bewiesen, dass er nur für Pseudomaßnahmen denn für zukunftsweisende Politik steht. Für Österreichs Familien wird sich das als Katastrophe erweisen", ist Kitzmüller besorgt. (OTS092, 19.04.2011)

„Entgegen den Forderungen von linken, zumeist kinderlosen Berufspolitikern von Rot, Grün und Schwarz, nach mehr Kinderbetreuungsplätzen für immer noch jüngere Kinder, sehe die österreichische Jugend kleine Kinder am besten in der Familie betreut, betonte Kitzmüller.“ (OTS084, 24.05.2011)

„Kitzmüller: Heinisch-Hosek droht Müttern mit der Mindestpension: Besonders geschmacklos sei es auch, die durch zahlreiche Umfragen erhobenen Wünsche der jungen Menschen nach einem erfüllten Familienleben als naive Träume abzutun und Müttern, die sich ausschließlich um ihre Kinder kümmern möchten, mir der Mindestpension zu drohen. "Ziel muss es sein, die Wünsche der jungen Menschen lebbar zu machen.““(OTS057, 13.12.2011)

Zu künstlicher Befruchtung für Alleinstehende: "Kinder entstehen aus der Liebe zwischen Mann und Frau und nicht aus der Beliebigkeit, sich in egal welcher Lebenslage welche anschaffen zu können." (OTS024, 15.10.2011)

Kitzmüller: "Selbsternannte Diskriminierungsexperten wie Anwalt Helmut Graupner kündigen bereits Serien von Verfassungsklagen an und wollen so der Gesellschaft noch mehr völlig unnötige Privilegien für Homosexuelle aufzwingen. Anstatt froh darüber zu sein, dass Homosexuelle ihre Partnerschaft eintragen lassen können, werden nun Themenbereiche wie Namensrecht, die Zeremonie per se und die künstliche Befruchtung eingeklagt." (OTS235, 16.02.2010)

Kitzmüller wird weiterhin auf der rechtsextremen Seite unzensuriert.at zitiert: „Im Sinne der marxistischen Klassenkampftheorie vertraten Extremfeministen bislang die Meinung, dass jegliche Unterscheidung der Geschlechter zu gesellschaftlicher Unterdrückung führt. Die Forscher in Harvard kommen genau zum umgekehrten Schluss: Die Einnahme von nicht-konformen Geschlechterrollen, sei es freiwillig oder durch Zwang, setzt Kinder unter Druck und verursacht psychische Probleme“. „Unsere Verantwortungsträger wären gut beraten, sich von den Wirren des Genderwahns zu lösen und im Sinne einer zukunftsträchtigen Familienpolitik keine instabilen Menschen ohne Bezugspunkte zum eigenen biologischen Geschlecht zu basteln“, so Kitzmüller.(www.unzensuriert.at, 11.03.2012)

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