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Arbeiten bis zum Umfallen

Im Regierungsprogramm setzten sich ÖVP und FPÖ das Ziel, die tägliche Höchstarbeitszeit von 10 auf 12 Stunden, die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 50 auf 60 Stunden zu erhöhen.

Details zu diesem Plan sind nicht bekannt. Klar ist, das es darauf hinaus läuft, dass im Betrieb in Zukunft einfacher und mehr Überstunden angeordnet werden können. Dabei wird in Österreich jetzt schon viel gearbeitet. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von unselbstständig Beschäftigten bei einer Vollzeitanstellung beträgt 41,5 Stunden - damit sind wir EU-weit auf Platz Drei. Allein im Jahr 2016 haben österreichische ArbeitnehmerInnen 254 Millionen Überstunden gemacht.

Die von Unternehmensseite jetzt oft beschworene Flexibilität ist dabei heute schon möglich. Viele Kollektivverträge erlauben zusätzliche Ausdehnung der Arbeitszeit, zum Beispiel bei Schichtdiensten, Bereitschaftsdiensten oder bei erhöhtem Arbeitsbedarf. Lange Arbeitszeiten führen zu verstärktem Stress und Burn-Out Gefahr. Überarbeitung kann zu Depressionen, Herzerkrankungen und Schlaganfällen führen. Wenn es nach der Regierung geht, sollen wir aber nicht nur jede Woche mehr arbeiten, sondern das auch einen größeren Teil unseres Lebens tun. So sollen ältere ArbeitnehmerInnen erst fünf Jahre später in Altersteilzeit wechseln dürfen. Die Arbeitszeit weiter auszuweiten geht in die völlig falsche Richtung. Stattdessen muss eine Verkürzung der Arbeitszeit her, damit die gesellschaftliche Arbeit auf möglichst viele Menschen aufgeteilt ist, und gleichzeitig alle genug Freizeit haben, um ihr Leben genießen zu können.

Aktiv werden

gegen die Schwarz-Blaue Regierung

Wir wollen nicht stillschweigend zusehen, wie Strache, Kurz & Co, Sozialabbau und rassistische Hetze betreiben. Damit wir wirklich gehört werden, müssen wir uns Gehör verschaffen: Deshalb werde aktiv und bring dich ein im Netzwerk gegen schwarz-blau! Ganz egal woher du kommst und wie alt du bist, es gibt viele Möglichkeiten, Widerstand gegen die schwarz-blaue Regierung zu leisten!

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