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Keine Vertretung für die Jungen

Lehrlinge haben es oft besonders schwer. Sie sind da, um bei der Arbeit zu lernen, doch viele Betriebe sehen sie nicht als die Fachkräfte von morgen, sondern als billige Hilfskräfte von heute. Deswegen kann in Betrieben mit mindestens fünf jugendlichen ArbeitnehmerInnen ein Jugendvertrauensrat gewählt werden.

JugendvertrauensrätInnen vertreten die Interessen der Lehrlinge im Betrieb. Insbesondere achten sie darauf, dass gesetzliche Ausbildungsvorschriften und das Berufsausbildungsgesetz eingehalten werden. FPÖ und ÖVP haben sich darauf geeinigt Lehrlingen ihre Vertretung wegzunehmen und Jugendvertrauensräte abzuschaffen. Als Ausgleich soll das aktive Wahlalter für den Betriebsrat von 18 auf 16 Jahre gesenkt werden, der Betriebsrat soll die Lehrlinge einfach mitbetreuen. BetriebsrätInnen sind aber in der Regel keine Jugendlichen und müssen die Interessen der gesamten Belegschaft vertreten, nicht speziell die der Jugend. Außerdem finden Betriebsratswahlen nur alle fünf Jahre statt - die meisten Lehrberufe in Österreich haben eine 3-jährige Lehrzeit. Junge ArbeiterInnen scheiden also oft schon aus dem Betrieb aus, bevor die nächste Wahl stattfindet. Ohne Jugendvertrauensräte verlieren sie die Möglichkeit, ihre eigene Vertretung zu wählen.

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