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"Betriebliche Ebene stärken“ = die Verhandlungsmacht der ArbeiterInnen schwächen

In Österreich gibt es für die meisten Branchen Kollektivverträge. Das bedeutet, dass die Gewerkschaft und UnternehmensvertreterInnen für den gesamten Sektor Löhne und Arbeitsbedingungen ausverhandeln.

Diese gelten dann für alle Betriebe und sind verpflichtend, wie ein Gesetz. Die Regierung hat nun angekündigt „die betriebliche Ebene stärken“ zu wollen. Das würde bedeuten, dass die Aushandlung der Arbeitsverhältnisse zu großen Teilen den Kollektivverträgen erzogen würde. Sie würde nur mehr zwischen einzelnen ArbeitgeberInnen und Angestellten oder Betriebsräten passieren. Hier sitzen die Unternehmen aber am längeren Ast. Belegschaften einzelner Betriebe in der gleichen Branche würden untereinander in Konkurrenz geraten und der Druck zu schlechten Vertragsabschlüssen wäre viel höher. Angestellte von Unternehmen, in denen es keinen Betriebsrat gibt, wären ihren Chefs schließlich völlig ausgeliefert. Sie hätten so gut wie keine Verhandlungsmacht, denn die ArbeitgeberInnen könnten ihnen einfach mit der Kündigung drohen, sollten sie schlechtere Arbeitsbedingungen nicht akzeptieren. Ein Angriff auf das Kollektivvertrags-System bedeutet eine Attacke auf die Kraft der ArbeiterInnen, Löhne und Arbeitsbedingungen zu verhandeln.

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