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Abbau der Wochenend- und Feiertagsruhe

Die Regierung startet einen Angriff auf die gesetzliche Wochenend- und Feiertagsruhe.

ArbeitnehmerInnen dürfen bisher nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen während der Wochenendruhe oder den Feiertagen beschäftigt werden. Dazu zählen Arbeiten im Bereich Brandschutz, wichtige Umbauarbeiten die nur gemacht werden können, wenn kein Betrieb herrscht oder wenn es um die Gesundheit von Menschen geht etc. Darüber hinaus können auch Bereitschaftsdienste eingerichtet werden, für den Fall von unvorhersehbaren Gründen, durch die Arbeit anfällt und vieles mehr. Hier soll es nun Auflockerungen geben. Die neue Regierung schreibt, dass die Ausnahmemöglichkeit der Wochenend- und Feiertagsruhe ab jetzt auf Betriebsebene vier mal im Jahr möglich sein soll. Also soll zum Beispiel an vier Wochenenden im Jahr zusätzlich gearbeitet werden müssen. Das ist eine weitere Aushöhlung unserer Rechte und läuft auf eine Verlängerung der gesellschaftlichen Arbeitszeit hinaus.

Dadurch dass diese Ausweitung „nur“ vier mal im Jahr gelten soll, wirkt sie vielleicht nicht so dramatisch - doch wir dürfen unsere Rechte niemals hergeben, auch nicht für vier Wochenenden im Jahr. Schritt für Schritt soll unter dem Denkmantel der „Flexibilisierung“ der Arbeitnehmerschutz abgebaut werden.

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